Empirica in der Presse – „Es nähert sich das Zeitalter der Roboter auf der Warschauer Wertpapierbörse“

Am 01.07.2014 veröffentlichte das Wirtschaftsmagazin „Puls Biznesu“ den Artikel „Es nähert sich das Zeitalter der Roboter auf der Warschauer Wertpapierbörse“. Der Artikel zitiert unter anderem den Vertreter der Empirica S.A., der sich zum Thema der Entwicklung des Algorithmischen Handels in Polen äußert.

Die Popularisierung des algorithmischen Handels auf solchen Konferenzen wie diese, ist ein Schritt in  eine gute Richtung, sagt Michał Różański, Geschäftsführer der Empirica S.A., eines Unternehmens, das die Algorithmic Trading Plattform anbietet. Der Experte sagt, dass die Computer einen Menschen nie ganz in allen Aufgaben ersetzten werden. In erster Linie werden die Maschinen die Prozesse, die ein menschlicher Trader manuell durchführen musste, übernehmen. „Ich bin mir sicher, dass die Entwicklung des Algorithmischen Handels nie die Seele der Märkte ändern wird. Es ist und es war auch immer ein Wettrennen von besseren, neuen Ideen“, sagt Michał Różański.

Seiner Meinung nach, werden sowohl große als auch kleine Investoren durch das Anwenden des algorithmischen Handels Nutzen für sich ziehen. Die Tools erhöhen die Liquidität des Marktes und verringern den Spread, was wiederum die durch die Investoren getragenen Transaktionskosten reduziert.

Michał Różański betont, dass das Nutzen des algorithmischen Handels sich nicht nur auf Transaktionen mit kurzen Zeithorizonten, zum Beispiel gezählt in Millisekunden, begrenzt. Jeder Trader kann die Algorithmen seinen Anforderungen anpassen. „Stellen wir uns einen Investor vor, der gerne eine große Position auf KGHM Aktien oder Futures auf WIG20 öffnen will“. Damit dies geschehen kann, ist es am besten diesen Auftrag in duzende oder Hunderte kleinere Aufträge zu teilen und damit seine Absichten vor anderen Marktteilnehmern verbergen zu können. Der Investor bleibt dabei anonym und minimiert die Auswirkung seines großen Auftrags auf den Markt“, erklärt Michał Różański.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Entwicklung des algorithmischen Handels ein bahnbrechender Moment in der Geschichte unseres Marktes sein wird, solange natürlich wir die Sache ernst und gezielt behandeln werden. Auf der Wall Street beträgt das Nutzen der Algorithmen im Gesamtumsatz 50%, in Europa 40%, in Polen immer noch unter 20%“, sagt Adam Maciejewski, Vorstandsvorsitzender der Warschauer Börse.

 

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